Hey,
Ich heiße Hanna Green. Mein Herz schlägt für das Geschichtenerzählen. Ich verstehe mich selbst als Technik-Künstler – oder doch als Künstler-Techniker?! Wie dem auch sei. Für mich kann es das Eine ohne das Andere nicht geben. Seit meiner Jugend liebe ich alles, was mit der Bühne, Filmen oder Musik zu tun hat. Mein Steckenpferd ist der theatrale Einsatz von Medien- und Veranstaltungstechnik. Es macht mich glücklich, wenn eine Theatervorstellung, wie aus einem Guss über die Rampe geht, wenn jeder Vorgang an der richtigen Stelle ist und der storyimmanente Rhythmus im Fluss bleibt. Im Theater fühle ich mich deshalb an vielen Stellen zuhause: Die meiste Erfahrung habe ich mit der Medientechnik, aber auch am Inspi-Pult durfte ich schon als Stage Manager eine Oper und mehrere Musical-Galas callen. Auch auf der Bühne bin ich immer wieder zu Gast. Mal als Kamera-Mensch oder Performer, mal singend (im Chor oder auch solistisch) oder spielend (dann am liebsten an den Pauken). Wo es Geschichten zu erzählen gibt, dort bin ich zuhause, dort fühle ich mich wohl.

Vita
Hanna Green absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik, ehe sie sich dem Studium der Musik- und Sprachwissenschaft widmete. Sie studierte in Heidelberg und Birmingham (UK). In den Electroacoustic Music Studios der Universität Birmingham entdeckte sie ihre Liebe zu synthetischen und elektroakustisch veränderten Originalklängen.
Nach ihrer Rückkehr aus England folgte 2015 das Engagement als Tontechnikerin am Nationaltheater Mannheim, wo die vielseitig interessierte Wahl-Heidelbergerin in der Spielzeit 18/19 zusätzlich die Videotechnik und Bühnenvideografie für diverse Schauspielproduktionen übernahm. Nach kleineren Sounddesignarbeiten für Schauspiel- und Tanzproduktionen folgte 2019 das erste große Sounddesign für Giuseppe Spotas Ballettabend „Die vier Jahreszeiten“.
2020 wechselte sie als feste Videokünstlerin ans Theater und Orchester Heidelberg, wo sie mit vielen unterschiedlichen Regieteams zusammenarbeitete. Zu ihren eigenen Favoriten zählen das Online-Theater-Game „Bambi“ (Regie: Ekat Cordes) sowie die Inszenierungen “Planet B“ (Regie: Cilli Drexel), „Angst oder Hase“ und “Momo” (Regie: Natascha Kalmbach).
Seit Beginn der Spielzeit 22/23 leitet sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Tom Wernecke die Abteilung für Video und Visualisierung am Theater und Orchester Heidelberg, wo sie unter anderem die videotechnische Umsetzung des Stückes “Die Reise des G. Mastorna” (Regie: Bernadette Sonnenbichler) mit dem Videokünstler Stefano di Buduo verantwortete.
Als freie Medienkünstlerin und Veranstaltungstechnikerin / Show Controllerin ist sie seit 2016 im In- und Ausland tätig.
Seit 2023 gastiert sie am Badischen Staatstheater Karlsruhe in Produktionen mit Nele Kathlen Tippelmann und Martin Kindervater.
Sie ist festes Mitglied des feministischen Performance-Kollektivs Mütterkünste.
Meine Programme des täglichen Gebrauchs
- QLab 5
- MadMapper 5 / 6
- Goodnotes 6
- Bitfocus Companion
- Final Cut Pro 11
- Motion 5
- Blackmagic Software (ATEM, Video Hub, Desktop Video Setup, etc.)
- Photoshop
- Lightroom
- Reaper
- EOSnomad
- Dante
- Microsoft Office Suite
Basic Skills (nicht mehr im täglichen Gebrauch)
- Medien-Server: Pixera, Millumin, Resolume Arena und Resolume Wire
- DAWs: ProTools, Ableton Live, Studio One, Logic Pro

(c) Susanne Reichardt